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Veranstaltungen

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Tagung "Heinrich I. - Plötzlich König"

Heinrich I. – im Jahr 919 von Franken und Sachsen zum König erhoben – vereinte binnen weniger Jahre auch Bayern, Schwaben und Lothringer hinter sich. Er wehrte die sein Reich bedrohenden Ungarn ab, schuf damit die Grundlagen für die Herrschaft seines Sohnes Ottos des Großen und fand schließlich in Quedlinburg, das in einer Urkunde Heinrichs I. im Jahre 922 erstmals erwähnt wird, seine letzte Ruhestätte. Ein Jahr vor dem 1100. Jubiläum der Königserhebung Heinrichs I. im Jahre 2019 widmet sich die interdisziplinäre Tagung dem ersten Herrscher aus der Familie der Liudolfinger-Ottonen. In drei Sektionen mit 18 Vorträgen gehen Historiker, Archäologen, Kunsthistoriker, Denkmalpfleger und Germanisten der Frage nach, ob die weitverbreitete Auffassung, Heinrich I. sei plötzlich, also gewissermaßen aus dem Nichts als erster Sachse und Nichtkarolinger auf den Thron des Ostfränkischen Reiches gelangt, zutreffend ist. Die Sektion „Vor Heinrich“ untersucht die Voraussetzungen von Heinrichs Erhebung und beleuchtet die Verhältnisse im Ostfrankenreich des späten 9. und frühen 10. Jahrhunderts sowie in und um Quedlinburg. Die Sektion „Mit Heinrich“ nimmt eine Bestandsaufnahme seiner Herrschaft vor und ist zugleich eine kritische Revision seiner Einschätzung durch die Forschung. Die Sektion „Nach Heinrich“ rückt die facettenreiche Wirkungsgeschichte Heinrichs I. bis hin zu dessen Instrumentalisierung durch die Nationalsozialisten in den Mittelpunkt.
Zwei öffentliche Abendvorträge wenden sich an ein breiteres Publikum. Am Donnerstag lädt zudem das Nordharzer Städtebundtheater im Rahmen einer Sondervorführung zum Besuch des Stückes „Mensch Heinrich“ ein und am Samstag besteht nachmittags die Möglichkeit zur Besichtigung der Stiftskirche St. Servatius sowie der Wipertikirche.

Die kostenfreie Teilnahme an der Tagung und der Exkursion ist nur bei vorheriger Anmeldung möglich.
Kartenvorbestellungen für das Theaterstück können bei der Anmeldung vorgenommen werden.
Anmeldung bis zum 8. März per Email an info@miCOzdDttelaltLGqrerausstZrmbellungeFMan.de7BZgw

Zum vollständigen Programm der Tagung.

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Vortragsreihe "Das Magdeburger Recht VIII"

Die achte Vortragssektion widmet sich der sozialen Fürsorge und Netzwerken innerhalb von Städten, aber auch innerstädtischen Konflikten.

24. April 2017, 19.00 Uhr

Doc. Ph.Dr. Hana Patkova PhD – Zünfte und Bruderschaften

08. Mai 2017, 19.00 Uhr

Prof. Matthias Puhle – Bürgerkämpfe in den Städten des Mittelalters

12. Juni 2017, 19.00 Uhr

Dr. Marcel Korge – Soziale Fürsorge durch die vormodernen Handwerksorganisationen

Kaiser-Otto-Saal im Kulturhistorisches Museum Magdeburg | Der Eintritt ist frei.

Die Vortragsreihe ist eine Kooperation mit dem Bereich Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg und dem Zentrum für Mittelalterausstellungen.