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Projekte

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Projektwebsite "Städte des Magdeburger Rechts" - www.magdeburg-law.com

Im Rahmen der mittlerweile fünften Vortragsreihe zum "Magdeburger Recht" widmet sich das ZMA bereits seit den letzten Jahren intensiv diesem Themenfeld. Seit Ende 2015 ist nun auch eine eigene Website online abrufbar, die speziell die Bereitstellung fundierter Informationen auf Grundlage des aktuellsten Forschungsstandes zum Magdeburger Recht zur Aufgabe hat. Die wissenschaftliche Seriösität gewährt - neben der Arbeit des ZMA - auch die Kooperation mit dem Akademieprojekt der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig "Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas". Innerhalb dieses Internetauftrittes soll durch die Darstellung der historischen Dinemsionen die Geschichte und Verbreitung des Magdeburger Rechtes ein Zugang geschaffen werden, der der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in diese Thematik gewährt.

Als zentrales Element der Vermittlung dient eine eigens entwickelte Karte, auf der erstmals nahezu alle Orte, die im Laufe der Jahrhunderte mit dem Magdeburger Recht bewidmet wurden, aufgenommen und verzeichnet sind. Mittelfristiges Ziel ist es, jeden Ort mit einem Eintrag und entsprechenden Hintergrundinformationen zu unterfüttern, sowie ein lexikalischen Teil zum Magdeburger Recht beständig zu erweitern. Zudem sollen auch aktuellste Meldungen bezüglich Ausstellungen, Veranstaltungen etc. auf der Seite gesammelt und aufbereitet werden.

Langfristiges Ergebnis soll die Schaffung eines umfassenden "Netzwerkes der Städte des Magdeburger Rechts" sein. Die Website wird kontinuierlich erweitert und ergänzt.

Hier kann man sich bereits direkt einen Eindruck der bisherigen Ergebnisse verschaffen.

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Tafelausstellung "Ottonenland Sachsen-Anhalt. Von der Peripherie zur Zentralregion in Europa"

Sachsen-Anhalt besitzt eine Fülle von mittelalterlichen Kunst- und Baudenkmälern. Viele von ihnen entstanden in der Zeit des 10. Jahrhunderts, in der die Familie der Ottonen das Land zwischen dem Harz und der Elbe zu einem Zentrum ihrer Herrschaft machte. Besonders unter Kaiser Otto dem Großen (936-973) erlebte diese Region einen enormen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, der das Land zu einer Zentrallandschaft im mittelalterlichen Europa werden ließ.

Die Tafelausstellung lädt dazu ein, auf den Spuren der Ottonen verschiedene Schauplätze zu besuchen, die besonders eng mit dem Leben und Wirken der ottonischen Herrscher verbunden sind. Zugleich informiert sie über ausgesuchte politische, gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe ihrer Geschichte. Vom möglichen Geburtsort Ottos des Großen in Wallhausen über seine Bistumsgründung Merseburg nach Halberstadt, wo heute einer der wertvollsten Kirchenschätze der Welt zu bewundern ist, führt der Weg nach Gernrode, in die von einem engen Vertrauten Ottos des Großen gestiftete Kirche St. Cyriakus, eine der am besten erhaltenen ottonischen Kirchen überhaupt. Über Quedlinburg, Ort großer und festlicher ottonischer Hoftage, geht es zur Pfalzanlage Tilleda, heute anschaulich rekonstruiert im Freilichtmuseum erlebbar und nach Memleben, dem Sterbeort Heinrichs I. und Ottos des Großen. Das Zentrum bildet Magdeburg, die Lieblingspfalz Ottos des Großen, der Mittelpunkt des von ihm gegründeten Erzbistums und Ort der Grablege des Kaisers und seiner ersten Gattin Editha.

Die Tafeln machen neugierig darauf, die Originalschauplätze der in Text und Bild beschriebenen ottonischen Geschichts- und Erinnerungsorte in Sachsen-Anhalt auch persönlich kennen zu lernen.

Tafelausstellung 2   Tafelausstellung 3

Die 12 Tafeln, jeweils in Höhe von 2,5 Metern und einer Breite von 1 Meter, sind kostenfrei zu entleihen. Die Tafeln sind einseitig bedruckt und können in verschiedener Form gestellt werden. Bei Interesse melden sie sich unter: infoiR5@mitttelaAvilterpBausswYtellMu3thunge4cn.deG

Aufbau einer Objektdatenbank

Am ZMA entsteht eine Datenbank für die Bestände mittelalterlicher Objekte der Museen in Sachsen-Anhalt und von Stücken aus Sachsen-Anhalt in aller Welt. Sie wird fortwährend erweitert und ist eine ausgezeichnete Grundlage für die Konzeption von Ausstellungen mit Sachsen-Anhalt-Bezug. Genutzt wird dafür die professionelle Museumssoftware FirstRumos.